Eines gleich vorweg genommen: Es macht so einen Riesenspaß – Unsere werdenden Fluglehrer sind soooo toll !! 🥰
Das im ersten Ausbildungsblock „Lehren und Lernen“ neu erworbene Wissen über die Lern-Pädagogik wurde von unseren angehenden Fluglehrern hervorragend verinnerlicht und findet nun geradezu virtuose Anwenudung in den simulierten Ausbildungs-Gespächen und Lehrproben.
Eines der vielen Highlights für mich:
Gani verteilte vor seinem Vortrag über Kursbegriffe für jeden ein Ferrero Rocher und sagt: Nicht essen !! Das ist Teil meines Vortrags 😅
Es folgte seine Vorstellung eines gewissen Herrn Mercator, der seinerzeit in Duisburg heimisch war, und die von ihm entwickelte Projektion des Erdballs auf einer Land-Karte entwickelte. Das Ganze hat Gani mit der Aufforderung vorgetragen, das Rocher auszupacken, um so die „Abwicklung“ der Kugel zu einem flachen Blatt nachzuvollziehen. Göttlich!

Es ging weiter mit schwerem Stoff zur Sache:
Wie war das noch mit rWK, mWK und KüG? Eine vollständige Flugplanung, gemeinsam mit einem imaginären und sehr fordernden Schüler erarbeitet, ist schon ein großes Unterfangen. Erschwerend für die Aufgabenstellung galt, dass sich dieser zum ersten Mal mit einem Überlandflug beschäftigt und von Anfang bis Ende in alle Elementen eingewiesen werden musste:
Kraftstoffberechnung, Mass & Balance, Start- und Landestrecken, Flugführung. Wetter und NOTAM Briefing usw. Herrlich!
Unsere werdenden Fluglehrer gaben sich alle Mühen, um auch auf jede Frage unseres wissbegierigen und ständig vom Thema abschweifenden Übungs-Schülers die richtigen Antworten bereit zu haben!
So erklärte Moritz dem Schüler die Funktion des gerichteten Funkfeuers und wie man diese zur Navigation nutzt. Im Anschluss leitet er an der Tafel fix die rechnerische Formel – mit Sinus-Funktion und vielen mathematischen Klammern – zur Bestimmung von Vorhaltewinkel und der Geschwindigkeit über Grund her. Johannes erläutert den Flugweg von Borkenberge nach Dortmund, Koblenz, Mainz zum Endpunkt Worms. Andy brilliert parallel am übergroßen sogenannten „Drehmeier“: Er bestimmte auf diesem alt hergebrachten Naviagtions-Hilfsmittel, wie Moritz zuvor rein rechnerisch, die Vorhaltewinkel und resultierende Geschwindigkeiten über Grund. In seinem Vortrag wurde gleich noch die Erläutern der Schwerpunktsberechnung anhand der gegebenen Beladung des Ausbildungsflugzeugs abgehandelt.

Kai und Hansi wechselten dann vom wissbegierigen Flugschüler auf die Seite der „Wissenden“ in unserem Rollenspiel und demonstrierten als nächstes Fluglehrer-Team anhand ihres geplanten Fluges den Aufbau eines VFR Logs, worin die zuvor berechneten Kurse und Flugzeiten abgebildet werden. Ergänzt wurde die Flugvorbereitung mit der Bestimmung von Start- und Landestrecken, Krafstoffverbrauch und der Schwerpunktsbestimmung.
In reger Diskussion zwischen „Lehrer“ und „Schüler“ wurden über die heute Unterrichtszeit die Inhalte und bestmögliche Handhabe des Formblattes betrachtet.
Alles in allem kann ich für den heutigen Tag nur ein Resümee ziehen: Was eine tolle und hoch motivierte Truppe! Alle waren über den ganzen Tag unermüdlich und mit Vollgas bei der Sache! Wir haben große Schritte gemacht!
Am kommenden Sonntag starten wir mit dem umfangreiche Fachbereich Meteorologie, der uns ein paar Tage / Abende beschäftigen wird ☀️☁️🌧️💨 – Ich freue ich schon sehr auf die weiteren Fortschritt. Wir halten Euch auf dem Laufenden!
Weitere Informationen über unser Ausbildungsangebot findet Ihr unter: https://airwork.de/flugschule/fliegen-lernen/
Folgt uns gern, wenn Ihr interessiert seid!
Euer AIRWORK – TEAM
